Masterstudiengang in Hamburg im Bereich Wirtschaft

Die weiterführenden Masterstudiengänge Wirtschaft werden an der Universität Hamburg alle von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften angeboten. Es gibt hier insgesamt sechs wirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge, die alle konsekutiv sind: Betriebswirtschaft (Business Administration), Economics, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathematik und Politics, Economics, Philosophy. Alle haben eine Regelstudienzeit von vier Semestern, können ausschließlich im Wintersemester begonnen werden und enden alle mit dem Abschluss Master of Science. Jeder der Studiengänge setzt sich aus 120 Leistungspunkten (LP) zusammen. Verteilt auf vier Semester bedeutet das, dass in einem Semester mindestens 30 LP erbracht werden müssen.
Das Studium des Masters in Betriebswirtschaft an der Uni Hamburg setzt sich aus einem freien Wahlbereich, der Masterarbeit, dem Modul “Allgemeine Betriebswirtschaft und Methoden” und zwei Schwerpunktmodulen zusammen. Letztere Module sollen den Studierenden ermöglichen, sich in einem Bereich der Betriebswirtschaft zu profilieren. Es stehen insgesamt fünf Module zur Schwerpunktsetzung zur Auswahl: Unternehmensführung, Marketing und Medien, Finanzen und Versicherungen, Wirtschaftprüfung und Steuern sowie Operations and Supply Chain Management. Die Unterrichtssprache in diesem Masterstudiengang ist Deutsch. Die freien Wahlfächer können in jedem beliebigen Fach, auch fakultätsübergreifend, belegt werden.
Wie der Name des nächsten Masters schon vermuten lässt, wird Economics in Englisch unterrichtet. Deshalb werden die Studierenden auch ermutigt, im zweiten Semester an dem Austauschprogramm “The Scottish Graduate Programme in Economics” teilzunehmen. Die Universität Hamburg unterhält im Rahmen dieses Programms Beziehungen mit acht Traditionsuniversitäten in Schottland. Die drei Kurse Advanced Microeconomics, Advanced Macroeconomics und Advanced Econometrics bilden den verpflichtenden Grundstock des Masterstudiengangs Economics. Im zweiten und dritten Semester müssen die Studenten mindestens fünf Wahlpflichtkurse besuchen. Im vierten Semester schließen die Studierenden ihr Studium mit einer forschungsorientierten Masterarbeit ab.
Der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik verbindet Informatik und BWL. Die Studenten können sich auf Computational Logistics, Informationssysteme oder Entwicklung und Management spezialisieren. Wer sich für den Master in Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni Hamburg entscheidet, belegt auch Fächer an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr. Dieses Studium versucht eine Brücke zwischen Schwerpunkten aus den Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurswesen zu schlagen. Im Bereich BWL belegen Wirtschaftsingenieure die gleichen Kurse wie Masterstudenten der Betriebswirtschaft. Daneben besuchen sie aber mindestens auch zwei Kurse der Ingenieurwissenschaften, wie zum Beispiel Energietechnik, Medizintechnik oder Verfahrenstechnik. Als Wirtschaftsmathematiker muss man mindestens 45 LP in Masterkursen der Mathematik und mindestens 30 LP im Bereich Wirtschaftswissenschaften absolvieren. Den Rest der Punkte verteilen die Studierenden auf Fächer ihrer Wahl aus verwandten Studienrichtungen.

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